Das Bündnis aus SPD, Grünen, Bürgerliste und FDP ist beendet Das Bündnis war ein Versuch, der nach 12 Monaten gescheitert ist. Woran ist es gescheitert? In vielen Stunden wurden Pläne zum Bauabschnitt 2 auf der Konrad-Adenauer-Straße besprochen und ein Kompromiss gefunden. Diesen Kompromiss sollten alle mitragen, doch er wurde von 3 Seiten nicht einheitlich befolgt. Wie sah der Kompromiss aus? 1.) Der Bürgersteig wird beidseitig als separater Gehweg in weißem Pflaster gestaltet. 2.) Die Zahl der Parkplätze wird reduziert, Querparken scheitert aus Platzgründen. 3.) Die Fahrbahn wird mit schwarzem Betonsteinpflaster mit Naturstein-Vorsatz ausgelegt. Was ist aus dem Kompromiss geworden? Auf Wunsch des Bürgermeisters wurde diese Variante nicht im Paket, sondern als "gelebte Demokratie" in Einzelpunken abgestimmt. Zuerst sind die Grünen dem Punkt 1 nicht einheitlich gefolgt, es gab aus deren Reihen in offener Abstimmung eine Enthaltung und eine Nein-Stimme. Nun tauchte die Variante "Schräg-Parken" in der Sitzung als neu geplante Variante auf, es verbleibt dabei ein Boulevard von über drei Meter Breite. Eine entsprechende Planung galt in den vorbereitenden Ausschuss-Sitzungen immer als unmöglich, es würden nur 2,00m Platz verbleiben. Diese neue Planung gefällt uns besser als das was zuvor vorgestellt wurde. In geheimer Abstimmung findet sich eine Mehrheit für das Schräg-Parken mit mehr Parkplätzen als im Kompromiss vorgesehen. Schließlich wurde Punkt 3 "Straßenbelag" abgestimmt. Der Bürgermeister tut das Seinige zum Beenden des Bündnisses und läßt die Festlegung auf Schwarze Farbe nicht mehr zu. Es wird nur noch allgemein über Pflaster (das auch rot sein könnte) oder Asphalt abgestimmt, der Asphalt gewinnt in geheimer Abstimmung mit 22:16 deutlich, dem Bündnis fehlen weitere 2 Stimmen (SPD, Grüne, Bürgerliste und Bürgermeister hätten 18 Stimmen) Wir sehen es so, dass von mehreren Seiten kein Wille mehr bestand die eingegangenen Kompromisse zu tragen. Man darf die SPD betrauern: Sie hatte sich wirklich um einen Ausgleich der Interessen im Bündnis bemüht, aber die Einzelinteressen wurden zu zahlreich.
Wie geht es weiter? Die Welt geht nicht unter. Nach der gewählten Sitzverteilung werden Entscheidungen fallen, ohne Bündniszwang. Es ist nun beschlossen, den 2. Bauabschnitt in der gleichen Optik wie den ersten zu bauen, einschließlich Asphaltbelag und Beibehalten des Schrägparkens mit mehr Platz für Fußgänger.
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